Über Ann van Hoey – Die Poesie der Reduktion

Man nenne sie „Mdm. Chocolat”, sagt die Galeristin auf dem Video –? Was für ein Un – sinn. Nur, weil ihre Keramik braun ist? So wenig wie mit Schokolade haben die Stücke Ann van Hoeys mit Bronze, Eisen, Leder oder Kunststoff zu tun. Obwohl die perfekte flächige Formgebung an Metallgüsse, ihre weichen, weichen, satten Biegungen durchaus an dicke Lederhäute oder gebogene Plastikflächen erinnern. Doch die Textur der Oberfläche ist zu warm und zu saugend, die Steifigkeit außen, der matte Glanz auf den nach oben strebenden Gefäßwänden zu mineralisch. Die perfekt gerundeten, halbkugeligen Formen stehen nicht auf Standringen oder -flächen, vielmehr sind sie, nur auf einem Drehpunkt balancierend, leicht in Bewegung
zu versetzen.

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